FORMAT ist eine interdisziplinäre und hybride Veranstaltungsreihe, die von November 2021 bis September 2022 am Güterbahnhof Bremen stattfindet. Die Künstler:innen Mari Lena Rapprich und Norbert Bauer initiieren eine Reihe aus Gesprächen, Diskussionen, Lecture-Performances und Spaziergängen mit über-/regionalen Gästen.
Für die Reihe werden hybride Formen gewählt und fokussiert, die es ermöglichen sowohl im Digitalen als auch vor Ort am Güterbahnhof Bremen, teils auch andernorts, an der Veranstaltung teilzunehmen. Je nach Veranstaltungsform findet eine digitale Übersetzung statt – ob Live-Stream, online Radio, GPS Tracking oder Videokonferenz.

Vimeo: https://vimeo.com/user156495647
youTube: https://www.youtube.com/channel/UCpuRR02kL66yO6h6Z_MeB8g
Soundcloud: https://soundcloud.com/format_reihe

WALK AND TALK – Stadtspaziergänge

Sonntag, 29. Mai 2022, 15 Uhr
Angela Piplak, Kulturwissenschaftler:in, Bremen
„Wohnen in der Waller Feldmark“
Treffpunkt: Fleetstraße/Ecke Hagenweg, Walle

Sonntag, 12. Juni 2022, 15 Uhr
ZEFAK, Aria Farajnezhad, Elard Lukaczik + Zainab Haidary, Künstler:innen + Researcher, Bremen
It doesn't have to be concret yet
Treffpunkt: Bürgermeister-Smidt-Brücke, an der Weser

Sonntag, 26. Juni 2022, 15 Uhr
city/data/explosion, Thomas Böker + Ulf Treger, Bremen/Hamburg
„Should strangers not be lovers?“
Treffpunkt: Haupteingang des Kunst- und Kulturverein spedition, Güterbahnhof Bremen

Wir alle bewegen uns in öffentlichen, meist städtischen, Räumen – auf unseren Wegen von A nach B, beim Flanieren oder auch beim ziellosen Umherlaufen. Die Wege, Straßen und Umgebungen erzählen unterschiedliche Geschichten und sind Teil einer ebenso gemeinsamen wie desperaten (stadt-)historischen Erzählung. Wir alle haben unterschiedliche Zugänge zu Stadtraum und betrachten andere Aspekte von öffentlich Räumen. Dabei steht Stadtraum stellvertretend für Orte der Begegnung, Möglichkeitsräume, Ab- bzw. Ausgrenzung oder Safe-Spaces, für Orte des Umdenkens, der kleinen Utopie, der Selbstversorgung, Naherholung, Freizeit, des künstlerisch-forschenden Impulses und vieles mehr. In unserer kommenden dreiteiligen Veranstaltung WALK AND TALK wollen wir gemeinsam mit euch in den Stadtraum gehen und uns auf historische, politische, künstlerische und queer-feministische Spuren begeben. Dabei rückt Bremen als Stadt und als Ort der Reihe FORMAT ins Zentrum und wird selbst zum Gegenstand der Untersuchung. An drei Sonntagen nehmen wir euch mit auf 90-minütige Stadtspaziergänge, bei denen wir uns unterschiedlichen Orten und Geschichten annähern oder gar selbst Teil davon werden.

Die Veranstaltung findet im Bremer Stadtraum statt und wird als Audiowalk via Echoes veröffentlicht.

FORMAT ist eine interdisziplinäre und hybride Veranstaltungsreihe, die von November 2021 bis September 2022 am Güterbahnhof Bremen stattfindet. Die Künstler:innen Mari Lena Rapprich und Norbert Bauer initiieren eine Reihe aus Gesprächen, Diskussionen, Lecture-Performances und Spaziergängen mit über-/regionalen Gästen.

FORMAT: STADT–LAND–FLUCHT

STADT–LAND–FLUCHT
12. Mai 2022, 19 Uhr
Tor 26 und im Live-Stream

Podiumsgespräch mit:
Anastasia Eggers, Designer:in + Researcher, Rotterdam, NL
Bastian Sistig / PARA, Autor:in, Performer:in, Regisseur:in + Kurator:in, Berlin
Eefke Jehlicka-Kleimann / DAHMS, Wissenschaftler:in + Kurator:in, Wardenburg-Littel
Patrick Raddatz, Wissenschaftler:in + Künstler:in, Frankfurt a. M. + Offenbach a. M.

Städtische und ländliche Räume befinden sich im Spannungsfeld privater und öffentlicher sowie individueller und gesellschaftlicher Interessen und Handlungen und werden geformt von verschiedenen sozialen, ökonomischen und politischen Entwicklungen. Dabei gewinnt das eigene Lebensumfeld vermehrt an Beachtung. Es stellt sich nicht nur die Frage, wie wir leben wollen, sondern auch wo. In der kommenden Veranstaltung wollen wir die Zu- und Abwanderungen innerhalb unserer Handlungs- und Aktionsräumen genauer betrachten sowie über (Arbeits-)Migration, landwirtschaftliche Produktion, Siedlungsbau, neue Ideen von Gemeinschaft, Netzwerke, selbstorganisierte oder subkulturelle Bewegungen, Grenzen und Übergänge sprechen. Dabei stehen vor allem die verschiedenen Strategien der künstlerischen und forschenden Annäherungen an die Potenziale von städtischen und ländlichen Räumen im Vordergrund. Wir freuen an diesem Abend vier sehr spannende Personen und ihre Projekte auf dem Podium begrüßen zu dürfen!
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Link zum Live-Stream: https://vimeo.com/708537917
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Wichtiger Hinweis:
Da es sich um ein hybrides Veranstaltungsformat handelt, werden während all unseren Veranstaltungen auch digitale Inhalte kreiert, live gestreamt und/oder im Nachhinein als Mitschnitt veröffentlicht. Mit dem Besuch der Veranstaltung vor Ort stimmen alle Gäste diesem zu und treten ihre Bild-/Videorechte an die Veranstaltungsreihe bzw. den Güterbahnhof Bremen ab.
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Aktuelle Covid-19-Regeln:
Wir bitten um einen tagesaktuellen Selbst- oder Schnelltest.
Maskenpflicht besteht im Tor 26 und während des gesamten Podiumsgesprächs.
Bitte achtet auf die AHA Regeln und erscheint nicht zu den Veranstaltungen vor Ort, wenn Erkältungssymptome vorliegen.
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Den Veranstaltenden und dem Güterbahnhof Bremen ist es wichtig, möglichst genderneutrale Sprache zu kommunizieren. Wir verwenden für alle Personengruppen und Berufsbezeichnungen neutrale Zuordnungen, diese sind mit : gekennzeichnet und sollen alle biologische und sozialen Geschlechter einbeziehen. Auch während der Veranstaltungen wird sich bemüht genderneutral zu sprechen und alle biologischen und sozialen Geschlechter miteinzubeziehen.
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Ausschlussklausel:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die sich diskriminierend, sexistisch, rassistisch oder antisemitisch äußern, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder diese aus den Räumlichkeiten zu verweisen.

FORMAT: NACHHALTIGKEIT

Vera Sacchetti, Basel, CH
Kritiker:in, Kurator:in + Projektkoordinator:in von "Driving the Human"
Driving the Human: Seven Prototypes for Eco-social Renewal
Vortrag in Englischer Sprache
21. April 2022, 19 Uhr

In dem Vortrag "Driving the Human: Seven Prototypes for Eco-social Renewal" spricht Vera Sacchetti über den Ursprung und die Ambitionen des Projekts “Driving the Human”, welches von 2020 bis 2023 läuft und berichtet über die bisherigen Prozessen und den aktuellen Stand. Das Projekt versteht sich als Katalysator für nachhaltige und kollektive Zukunfts-Experimente, die Wissenschaft, Technologie und Kunst in einem transdisziplinären und kollaborativen Ansatz verbinden. Ziel des Projektes ist es schließlich sieben greifbare Prototypen hervorzubringen, die auf komplexe gegenwärtige Entwicklungen reagieren und sich dabei auf ein erweitertes Experten- und Wissensnetzwerk stützen. Dabei geht es um vielfältige Phänomene wie die gesellschaftlichen Auswirkungen der globalen Erwärmung, Energiekreisläufe und durch Technologie bedingte Umbrüche, um die Auswirkungen kollektiver Entscheidungsfindung und zeitgenössische Prozesse des Austauschs von Werten und Objekten. Letztlich versucht “Driving the Human” Werkzeuge zu schaffen, die neue Wege ermöglichen, sich die Welt vorzustellen und zu bewohnen.

Vera Sacchetti ist Designkritiker:in und Kurator:in aus Basel. Sie ist in verschiedenen kuratorischen, wissenschaftlichen und redaktionellen Funktionen tätig, zuletzt als Programmkoordinator:in für die multidisziplinäre Forschungsinitiative “Driving the Human” (2020-2023) und Kurator:in der ersten Ausgabe des Architekturfestivals “Archipelago: Architectures for the Multiverse” (2021). Darüber hinaus lehrt Vera Sacchetti an der ETH Zürich und HEAD Genf und ist seit 2020 Mitglied der Eidgenössischen Designkommission der Schweiz.

Hier geht es zur Videokonferenz: https://us06web.zoom.us/j/86258729024?pwd=S3hBbW9xL1BtdDVjWElNVVhBNEQ1QT09

Über NACHHALTIGKEIT:
Nachhaltigkeit ist inzwischen ein geradezu inflationär verwendeter Begriff. Im engeren Sinne geht es dabei um einen schonenden Umgang mit natürlichen und endlichen Ressourcen und ökologischen Systemen. Im weiteren Sinne bezieht er sich auf die Wirkungsdauer von Handlungen und Prozessen und den sparsamen Einsatz oder die Vermeidung des Verbrauchs von Ressourcen jeglicher Art. Die Frage nach Nachhaltigkeit ist also grundsätzlich auch die Frage nach dem was bleibt und für wie lange. Seit einigen Jahren nehmen sich auch Kunst und Kultur dieser Frage an und dem gilt es interdisziplinär nachzuspüren. In einer Reihe von Online-Vorträgen werden Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen verschiedene Aspekte des Themas beleuchten, wie z. B. aktuelle Projekte zur Klimaforschung, Möglichkeiten einer nachhaltigen künstlerischen oder kuratorischen Praxis oder möglichen Voraussetzungen für tatsächlich nachhaltige gesellschaftliche Veränderungen. Die Vorträge finden im zweiwöchentlichen Rhythmus per Videokonferenz statt.

Über FORMAT:
FORMAT ist eine interdisziplinäre und hybride Veranstaltungsreihe, die von November 2021 bis September 2022 am Güterbahnhof Bremen stattfindet. Die Künstler:innen Mari Lena Rapprich und Norbert Bauer initiieren eine Reihe aus Gesprächen, Diskussionen, Lecture-Performances und Spaziergängen mit über-/regionalen Gästen.

FORMAT: NACHHALTIGKEIT

Nachhaltigkeit ist inzwischen ein geradezu inflationär verwendeter Begriff. Im engeren Sinne geht es dabei um einen schonenden Umgang mit natürlichen und endlichen Ressourcen und ökologischen Systemen. Im weiteren Sinne bezieht er sich auf die Wirkungsdauer von Handlungen und Prozessen und den sparsamen Einsatz oder die Vermeidung des Verbrauchs von Ressourcen jeglicher Art. Die Frage nach Nachhaltigkeit ist also grundsätzlich auch die Frage nach dem was bleibt und für wie lange. Seit einigen Jahren nehmen sich auch Kunst und Kultur dieser Frage an und dem gilt es interdisziplinär nachzuspüren. In einer Reihe von Online-Vorträgen werden Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen verschiedene Aspekte des Themas beleuchten, wie z. B. aktuelle Projekte zur Klimaforschung, Möglichkeiten einer nachhaltigen künstlerischen oder kuratorischen Praxis oder möglichen Voraussetzungen für tatsächlich nachhaltige gesellschaftliche Veränderungen. Die Vorträge finden im zweiwöchentlichen Rhythmus per Videokonferenz statt.

Franziska Pierwoss, Berlin
Künstler:in + Transformationsmanager:in
„Ein Vortrag über Quecksilber, Müllwirtschaft & die Kardashians“
10.März 2022, 19 Uhr

Hier geht es zur Videokonferenz:

Zoom-Meeting beitreten
https://us06web.zoom.us/j/82517054636
Meeting-ID: 825 1705 4636

Benjamin Rabe, Bremerhaven
Klimawissenschaftler:in + Ozeanograph:in,
Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung
„MOSAiC: Ein Jahr im arktischen Eis und was das für die Ozean- und Klimaforschung bedeutet.“
24.März 2022, 19 Uhr

Hier geht es zur Videokonferenz: Link folgt!

Thirza Cuthand, Toronto, CAN
Filmemacher:in, Künstler:in + Aktivist:in
„Reclamation: Indigenous Resistance to Climate Change in Art“
Vortrag in Englischer Sprache
7.April 2022, 19 Uhr

Hier geht es zur Videokonferenz: https://us06web.zoom.us/j/89814004379?pwd=ZW5wYjkrcDJVNmFzc0ZFcDdKaVd5QT09

N. N.
21.April 2022, 19 Uhr

Hier geht es zur Videokonferenz: Link folgt!

Digitale Beteiligungen + Fragen gerne per Telegram direkt aufs Podium:
+49 151 51252850

KRITIK

KRITIK

  1. November 2021, 19 Uhr
    Tor 40 und im Live-Stream

Podiumsdiskussion mit:
Dr. Anja Herrmann, Kunstwissenschaftler:in und Kurator:in, Berlin
Gözde Saçıak, Politikwissenschaftler:in und Bildungsreferent:in, Frankfurt am Main
Wiebke Trunk, Kunsthistoriker:in und Vermittler:in, Berlin

Vorab Künstler:innengespräch mit:
Anne Krönker und Tim Reinecke
"Serviervorschlag", Galerie Herold, 18 Uhr


Im Rahmen der Veranstaltung wird die Bedeutung von Kritik in der aktuellen künstlerischen Produktion und Reflexion diskutiert. Welche Funktionen hat Kritik, aus welchen Perspektiven heraus wird sie formuliert und worauf richtet sie sich? Über diese Fragen und weitere Facetten des Begriffs wird das Podium miteinander und auch mit dem Publikum – vor Ort oder im Chat – ins Gespräch kommen.
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Link zum Live-Stream (Hyperlink zu https://vimeo.com/643192958)

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